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Humboldt-Universität zu Berlin - Humboldt-ProMINT-Kolleg

Portrait

Ziele und Aufgaben des Humboldt-ProMINT-Kollegs.

 

Ziel des Humboldt-ProMINT-Kollegs

Elemente des Kollegs

Das Humboldt-ProMINT-Kolleg wird im Zentrum des Beziehungsgeflechts aus den folgenden vier Elementen eingerichtet:

  • Universität mit den Fachwissenschaften und den MINT-Fachdidaktiken/Lernbereichen als Träger der Lehrerbildung
  • Schule als dem Zielbereich der Lehrerbildung und der Unterrichtsentwicklung
  • Standort Adlershof mit seinen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und High-Tech-Firmen als potentielles Berufsfeld der Schüler
  • Vernetzung der Lehrerbildung

Weiterentwicklung von Schulunterricht und Lehrerbildung

Im Humboldt-ProMINT-Kolleg arbeiten Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker, Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler, Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungs- wissenschaftler, Doktorandinnen und Doktoranden der Fachdidaktiken und Lernbereiche sowie Studierende der Humboldt-Universität, kurz die Kollegiatinnen und Kollegiaten, miteinander an der forschungsbasierten Weiterentwicklung von Unterricht in den MINT-Fächern in der Schule und der spezifischen Lehrerbildung an der Universität.

Aufgaben des Humboldt-ProMINT-Kollegs

  • Implementierung von horizontalen Vernetzungen zwischen den MINT-Fächern sowohl für den Unterricht an den Schulen als auch für die Lehrerbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin

Horizontale Vernetzungen zwischen den Unterrichtsfächern werden durch die Kooperation mit den entsprechenden Instituten der Humboldt-Universität befördert, indem gemeinsam kontextorientierte Problemstellungen bearbeitet und geeignete Unterrichtsvorschläge entwickelt werden.

  • Implementierung einer vertikalen Vernetzung von der Grundschule über die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II bis an die berufliche Ausbildung oder Universität

Vertikale Vernetzungen fokussieren auf Lehr- und Lernprozesse bei den Übergängen zwischen den verschiedenen Schulformen. In individuellen Bildungsverläufen kommt diesen Übergängen ausgehend vom Vorschulbereich bis in den tertiären Bereich (berufliche Ausbildung oder Universität) eine hohe Bedeutung in Bezug auf den langfristigen Kompetenzerwerb zu. Die Kooperation mit Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof ermöglichen es, diese Übergänge sowohl in Bezug auf Kompetenzentwicklungen als auch auf motivationale Aspekte erfolgreich zu gestalten und den MINT-Bereich dadurch zu stärken.

Um die Vernetzungsphilosophie fundiert verfolgen zu können, werden zur Behandlung spezifischer Fragestellungen Teams aus Vertretern der Fächer und der Schulformen dynamisch gebildet, die bei der Bearbeitung eines Themas eng kooperieren.

  • Vernetzungen mit Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Wissenschafts- und Wirtschaftstandort Adlershof

Der klassische Bildungsweg der Lehramtsstudierenden aus der Schule, in die Universität und dann zurück in die Schule soll durch eine intensive, praktische Tätigkeit in einem Berufsfeld, das zum MINT-Bereich gehört, aufgebrochen werden. Ein solches Praktikum in außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder High-Tech-Firmen am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof sollen sowohl Studierende als auch abgeordnete Lehrerinnen und Lehrer durchlaufen.

Einen wesentlichen Beitrag wird darüber hinaus die enge Zusammenarbeit mit dem ZfB der Humboldt-Universität erbringen, in dem die Übergänge von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II und anschießend in den Ausbildungsbereich als Forschungsschwerpunkt in dem angestrebten Graduiertenkolleg Kompetenzerwerb und Kompetenzverläufe im Sekundär- und Tertiärbereich aufgebaut werden.

  • Praxisorientierte Nachwuchsförderung durch Integration von Doktorandinnen und Doktoranden der Fachdidaktiken und Lernbereiche in das Kolleg