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Humboldt-Universität zu Berlin - Humboldt-ProMINT-Kolleg

Inklusion im Chemieunterricht

Naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung durch Problemlösen bietet die Möglichkeit, verschiedene Anforderungen eines inklusive Chemieunterrichts zu berücksichtigen. Das Forschungsprojekt basiert dabei ausdrücklich auf dem ursprünglichen, weiter zu fassenden Begriff der Inklusion. Das aus der Theorie abgeleitete theoretische Modell berücksichtigt eine Differenzierung sowohl für leistungsschwächere als auch für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler und greift zusätzlich zu den domänenspezifischen Charakteristika auch allgemeinen Kriterien eines als gut wahrgenommenen Unterrichts mit auf. Die Architektur des Modells zum inklusivem Chemieunterricht (MiC) ist insbesondere so gestaltet, dass für Lehrerinnen und Lehrer konkrete, planungsleitende Hilfestellungen für den Unterricht daraus ableitbar sind.  Zur Erprobung dieser zwei Aspekte, der „weiten“ Inklusion und der Handlungsanleitung für Lehrerinnen und Lehrer im schulischen Alltag, wird eine beispielhafte Unterrichtseinheit konzipiert und mit ca. 10 Klassen der Sekundarstufe I quantitativ erprobt. Unter anderem mit situativen Fragebögen wird die wahrgenommene Passung des Unterrichtsangebots zu dem individuellen Leistungsvermögen der einzelnen Schülerinnen und Schüler erfasst, ergänzt um leitfadengestütze Interviews mit Lehrerinnen und Lehrern. 
 
weitere Informationen: www.tiemannlab.de